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Cerca da Renda

Hierher nach Cerca da Renda sind wir durch A&C gekommen. Wir haben sie auch auf einen Open Mic kennen gelernt und wurden eingeladen.

Ende Januar haben wir dort unser "Lager" aufgeschlagen.

Es ist eine wundeschöne Erfahrung, wie herzlich hier die Menschen sind.

Das hier ist ein Stück Land mit 13 ha, oben wohnen A&C und untern wohnen wir in unserem Truck.

Es gibt einen Hühnerstall und Hühner, eine Jurte und eine Toilette.

A&C sind im April wieder zurück in ihr Heimatland und wir bleiben, bis sie im Oktober zurück kommen.

Aus unserem alten Trend heraus haben wir damit begonnen Gemüse anzubauen.

Wir wollten einfach unsere Erfahrungen machen.

Februar und März hat es unglaublich geregnet, 570 mm auf den m².

Einer der nassesten Winter seit vielen Jahren an der Algarve.

Dem Land und den Seen hat es gut getan, unseren Pflänzchen weniger.

Viele sind ertrunken oder haben aufgehört zu wachsen, weil sie keine Zeit hatten Wurzeln zu bilden.

Als es dann warm wurde, mussten wir dafür sorgen, dass sie nicht vertrocknen.

Leider gibt es kein Wasser auf dem Land.

Das haben wir im nächsten Ort an einer Quelle besorgt.

Als es noch wärmer wurde, mussten wir diese Aktion 2x am Tag machen, was uns dann doch endlich zuviel war.

Ein Berg von 6l Flaschen, die wir alle befüllten zum gießen.

Im Juli haben wir das Projekt mit dem eigenen Gemüse aufgegeben.

Welch ein Wahnsinn. Es macht einfach keinen Sinn, eine Wüste zu bewässern.

 

Alles in Allem ist der Frühling an der Algarve wunderschön.

Überall drücken sich die grünen Stängel durch, Gräser, wilde Orchideen...

Kleine Botanische Kunstwerke die hier wachsen.

 

Wir sind so unglaublich dankbar, das alles erfahren zu dürfen.

Aussenküche

C. hatte noch einen Gasofen, den wir nutzen können und somit haben wir begonnen uns eine Aussenküche uns einen Schlaftplatz aus Strohballen zu bauen.

Was gibt es schöneres als unter freiem Himmel zu schlafen.

 

Anfang August sind dann die Waldbrände ausgebrochen.

Teilweise hatten wir keine Sonne mehr, weil wir total im Qualm eingehüllt waren.

Tagelang brannte das Feuer und verschlang was es zu fassen bekam.

Das Feuer kam bis Silves und Barragem Funch, der Stausse an dem wir lange waren, das ist nur 15 km von uns entfernt gewesen.

Nach dem Feuer sind wir dann mal an den Funcho gefahren.

Mir kamen die Tränen.

Dieses wunderschöne Stück Erde, an dem wir mehrere Wochen waren, ist jetzt alles Schutt und Asche.

Freunde von und, die direkt am See wohnen, aben ihr Haus und Land gegen das Feuer verteidigt, weil die Feuerwehr nicht kommen wollte.

Plötzlich ist man auf sich alleine gestellt, aber die Feuerwehr hatte keine Kapazitäten mehr.

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© Natja Kirchner